– Im gestrigen Gemeinderat haben Vizebürgermeister Ing. Matthias Adl und die Gemeinderäte der Volkspartei auch die hohen Kosten für das LUP-Jahresticket zum Thema gemacht. „Der Antrag im Gemeinderat zu unserer Forderung nach einem 200-Euro-Jahresticket, die von mehr als 1.000 St. Pöltnerinnen und St. Pöltnern unterstützt wird, ist aber an der SPÖ gescheitert. Das bedeutet übersetzt nichts anderes, als dass sich die SPÖ gegen einen günstigeren LUP stemmt“, so Adl im Anschluss an die Gemeinderatssitzung. In Wien kostet das Jahresticket für U-Bahn, Bim und Bus 365 Euro inklusive 24-Stunden Verkehr. Ebenfalls fast ganztägig verkehren die Grazer Straßenbahnen und Busse um 228 Euro im Jahr. „Die St. Pöltner Bevölkerung, die 372 Euro für den Bus von Montag bis Samstag berappen darf, wird nach dem Willen der SPÖ nun weiterhin ungerecht behandelt. Das ist unverständlich und hat mit vorausschauender Politik nichts zu tun“, reagiert Adl scharf auf die Ablehnung der SPÖ. „Den ganzen Herbst kämpfen wir für mehr, besseren und günstigeren LUP. Diesen ersten Lackmustest für eine Verbesserung des LUP-Systems hat die SPÖ klar negativ absolviert. Für uns gilt aber auch weiterhin: Ein ‚gutes‘ Bussystem in der Landeshauptstadt ist nicht genug. Wir wollen ein besseres und günstigeres System für alle St. Pöltnerinnen und St. Pöltner“, so Adl kämpferisch.
SPÖ stemmt sich gegen günstigeren LUP
Antrag im Gemeinderat zu 200-Euro-Jahresticket an SPÖ gescheitert
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