In der gestrigen Gemeinderatssitzung wurde neben den Geldern für weitere archäologische Grabungen am Domplatz in Höhe von 1,2 Millionen Euro auch eine Neuplanung des Domplatzprojekts beschlossen. Um 300.000 Euro soll das Büro Jabornegg & Palffy den Platz zum „wesentlichen Freiluft-Kultur und Veranstaltungsort“ für St. Pölten als eventuelle Kulturhauptstadt EUROPAS im Jahr 2024 machen. Eben diesen Neustart beim Domplatz-Projekt wollen VP-Vizebürgermeister Matthias Adl und der für die innere Stadt zuständige VP-Gemeinderat Florian Krumböck nutzen. „Nutzen wir diesen Neustart, um Miteinander eine vernünftige Lösung auf die Welt zu bringen“, so der Vizebürgermeister. „Wir brauchen ein Gesamtkonzept für den Verkehr und die Wirtschaft im Stadtzentrum, denn singuläre Planungen, wie sie jetzt passieren sollen, halten wir für falsch.“
Nachdem der Domplatz den vorliegenden Plänen nach 2024 ganzjährig nicht als Parkplatz zu Verfügung stehen soll – über die Verfügbarkeit für den Markt gibt es keine Angaben – stellen sich mehrere Fragen, so GR Krumböck: „Es muss ein Gesamtverkehrskonzept her, das sich zum einen mit den fehlenden Parkplätzen in der Innenstadt beschäftigt und auch nachhaltige Lösungen schafft, mit denen wir den erwartbaren Andrang als Kulturhauptstadt bewerkstelligen.“
Adl & Krumböck: Neustart bei Domplatz-Projekt nutzen
Gemeinderat erteilte Auftrag für neue Domplatzpläne. VP will große Lösung.
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