„Wenn der Herr Stadler ankündigt, dass St. Pölten in Zukunft noch mehr wachsen solle ist das prinzipiell ja positiv. Betrachtet man die Bilanz der Ära Stadler muss man jedoch sagen: Wenn wir noch weniger wachsen würden, dann würde die Stadt wieder schrumpfen, so wie sie das im Jahr 2012 ohnehin getan hat“, geht VP-Vizebürgermeister Ing. Matthias Adl mit den Ankündigungen des Bürgermeisters hart ins Gericht. „Mit 2,9 Prozent Bevölkerungswachstum seit dem Beginn der Ära Stadler sind nur zwei Landeshauptstädte weniger gewachsen, als St. Pölten. Nicht nur der Zuzug fehlt, auch hat St. Pölten seit Jahren mit negativen Geburtenbilanzen und stagnierenden Geburtenzahlen zu kämpfen. Kein Umstand, auf den man stolz sein sollte“, stellt Adl klar. „Mit seinen Jubelmeldungen streut Herr Stadler den St. Pöltner damit Sand in die Augen.“ „Was die Landeshauptstadt braucht ist eine Entwicklungs-Initiative, nicht zuletzt im Wohnbau. Wir wollen St. Pölten zum Lebensmittelpunkt all jener machen, die auch bei uns arbeiten. Es muss die Frage gestellt werden, warum jene, die in St. Pölten arbeiten, nicht auch hier wohnen wollen“, fordert Adl. „St. Pölten hat noch viel Potential, da haben Sie recht, Herr Stadler. Aber es braucht jemanden, der dieses Potential auch nutzt und die entsprechenden Ideen hat“, so Adl.
Stadler streut St.Pöltner Bevölkerung Sand in die Augen
Unterdurchschnittliche Bevölkerungsentwicklung und traurige Geburtenbilanzen - das ist die Bilanz der Ära Stadler
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