Einen Augenarzt, die Lektüre aktueller Berichterstattung zur Lage auf der koreanischen Halbinsel und den Mut klare Worte zu finden. Diese drei Dinge würde JVP-Stadtobmann Florian Krumböck dem neuen SPÖ-Landesparteivorsitzenden Matthias Stadler wünschen. „Das Schweigen Stadlers rund um die Huldigungen für das menschenverachtende nordkoreanische Regime aus der SPÖ St. Pölten zeigt: Stadler ist auf seinem linken Auge blind. Die St. Pöltner SPÖ-Reise nach Pjöngjang mit Stadträtin Gamsjäger, Gemeinderätin Haydn und NAbg. Heinzl, die Kondolenzbekundungen Heinzls zum Tod des ehemaligen Diktators und jetzt die Organisation einer Geburtstagsfeier für einen ebenfalls toten Menschenverachter durch einen St. Pöltner SPÖ-Funktionär – zu all diesen Punkten gibt es keine Distanzierung von Stadler“, führt Krumböck aus. Magistratsbeamter als Organisator des Freudenfests für Diktator Schaut man sich an, wer an der letzten Entgleisung in diesem Zusammenhang beteiligt war, stellen sich einige Fragen. „Ich will mir gar nicht vorstellen, dass Herr Lösch in seiner Rolle als Stadthistoriker ähnliches Geschichtsbewusstsein an den Tag legt. Schließlich führt dieser Herr auch Schüler der HTL durch das St. Pöltner Arbeitermuseum und erklärt gemeinsam mit Landegeschäftsführer Laimer den ‚historischen Kampf der Arbeiterbewegung‘“, so Krumböck. In der Tätigkeit Löschs im Kulturamt des Magistrats liegt auch die Anfrage der VP im Gemeinderat begründet. „Wir wollen wissen, ob Betriebsmittel des Kulturamts für die Organisation des Geburtstagsfestes für Kim Il Sung verwendet wurden. Wir wollen auch wissen, ob der Herr Stadler als Dienstgeber das Engagement von Dienstnehmern für Beziehungen mit totalitären und menschenrechtsverletzenden Regimen gut heißt“, berichtet Krumböck.
Stadler ist auf linkem Auge blind
Anfrage der VP im Gemeinderat ist geplant.
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