Krumböck: Rot-Grüne Partnerschaft bedauerlich für die Stadt aber zuletzt erwartbar

SPÖ Entscheidung für Koalitionsverhandlungen mit Grünen zeigt, dass sich der linke Flügel in der St. Pöltner Stadtpolitik durchgesetzt hat.

„Die Nachricht über rot-grüne Koalitionsverhandlungen waren zuletzt erwartbar“, analysiert der Obmann der St. Pöltner Volkspartei, Florian Krumböck, die Entscheidung der SPÖ. „Aus meiner Sicht ist diese rot-grüne Partnerschaft für die Stadt bedauerlich, gerade weil meine persönlichen Gespräche mit Matthias Stadler vertrauensvoll und zukunftsgerichtet waren. Es war jedoch gerade in der letzten unserer vier Sondierungsrunden zu spüren, dass nicht alle in der SPÖ einen gemeinsamen Weg in Richtung Zukunft gehen wollen. Dieses Gefühl hat sich nun bewahrheitet“, so Krumböck. Der linke Parteiflügel der SPÖ hat sich damit nicht nur in der Bundes-SPÖ, sondern auch in St. Pölten durchgesetzt.

Die Volkspartei hat der SPÖ zu Beginn der Sondierungsgespräche ihren „neuen Plan“ für St. Pölten übermittelt und in rund 160 Vorschlägen gezeigt, welche Ideen und konkrete Maßnahmen man für die Stadt umsetzen möchte. „Wir sind mit dem klaren Ziel in die Gespräche gegangen, stabile Verhältnisse für unsere Stadt zu schaffen und konkrete Lösungen für die Herausforderungen für St. Pölten zu liefern. Umso mehr bedauern wir, dass die SPÖ nicht bereit ist, in echte Regierungsverhandlungen einzutreten“, hält der VP-Chef fest.

Die Volkspartei habe in den Gesprächen deutlich gemacht, dass sie für eine konstruktive Zusammenarbeit offen sei – allerdings auf Basis klarer inhaltlicher Leitlinien und notwendiger Reformen für St. Pölten. „Für uns ging es nicht um Posten oder Parteitaktik, sondern um konkrete Verbesserungen für die Menschen. Deshalb wollten wir ein verbindliches Arbeitsprogramm für die nächsten fünf Jahre vereinbaren. Dass die SPÖ diesen Schritt nicht mitgehen möchte, halten wir für eine verpasste Chance für unsere Heimatstadt“, so Krumböck.