„Die Stadler-Wildburger-Pläne für den Domplatz sind schlicht und einfach untragbar“, kommentieren die Vertreter des St. Pöltner Wirtschaftsbundes, GR Mario Burger, und des St. Pöltner Bauernbundes, GR Josef Brader, die immer konkreter werdenden Pläne. Geht es nach Stadler und Wildburger will man den Besuchern der Innenstadt in Zukunft das Parken am Domplatz vollständig verbieten und das, ohne jegliche Alternativ-Parkplätze. Die Pläne für einen Dauermarkt würden darüber hinaus die regionalen, bäuerlichen Produzenten vom Domplatz vertreiben. „Wir brauchen einen multifunktionalen Domplatz, der das Beste für jede Situation herausholt und kein überteuertes ‚Wohnzimmer‘ für die Herren Stadler und Wildburger. Der Domplatz soll Marktplatz mit regionalen Angeboten, Veranstaltungsort für kirchliche und weltliche Feste sowie in den markt- und veranstaltungsfreien Zeiten Parkplatz sein. Das holt das Optimum für die Stadt heraus“, sind sich Burger und Brader einig. Soll man Wirtschaft das Leben für eine leere Betonfläche schwermachen? „Der jetzt gestartete Beteiligungsprozess ist eine Farce wenn man bedenkt, dass sich die Herren Stadler und Wildburger im stillen Kämmerlein längst über die Zukunft des Platzes einig sind“, so Burger. „Wir werden aber nicht locker lassen und die innerstädtische Wirtschaft vor den daraus resultierenden Problemen schützen. Der Domplatz als zentrale Anlaufstelle für alle Innenstadt-Besucher und Konsumenten ist als Oberflächen-Stellplatz wichtig für die Wirtschaft. Was bringt den St. Pöltnern eine leere Stein- und Betonfläche mitten in der Stadt, wenn man dafür der Wirtschaft das Leben schwer macht?“ St. Pöltner wollen hochwertige Lebensmittel von regionalen Produzenten Und auch die Naschmarkt-Phantasien der Herren Stadler und Wildburger werden von den VP-Vertretern abgelehnt. „Herr Wildburger gibt ja offen zu, dass er einen Dauermarkt will. Er ist sogar stolz, dass er dafür schon einen Fischhändler vom Wolfgangsee geangelt hat und spricht auch sonst von ‚professionellen Marktfahren‘ für den Domplatz. Die St. Pöltnerinnen und St. Pöltner wollen jedoch hochwertige Lebensmittel von regionalen Produzenten. Mit einem Dauermarkt verunmöglichen Stadler und Wildburger den Bauern aus der Region jedoch die Teilnahme. Wer den Naschmarkt erleben will, soll sich in den Zug setzen. Wir wollen die Region fördern und nicht den Großgrünmarkt“, so Bauernbund-Obmann Josef Brader sehr deutlich.
Burger & Brader: "Stadler-Wildburger-Pläne für Domplatz sind untragbar"
St. Pöltner Wirtschafts- und Bauernbund sprechen sich für den Erhalt von Stellplätzen und für regionale Produzenten am St.Pölten Wochenmarkt aus
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