Mit dem vorgestrigen Parteipräsidium der SPÖ ging das Trauerspiel der SPÖ rund um den rot-blauen Sündenfall im Burgenland in den nächsten Akt. „Unliebsame Beschlüsse des Parteitages werden im Sinne des Machterhalts solange verbogen und interpretiert, bis sie zur aktuellen politischen Lage passen“, kommentiert der Klubobmann der VP St. Pölten, StR Peter Krammer die Vorgänge in der SPÖ. Mittendrin war auch der SPNÖ-Vorsitzende und St. Pöltner Bürgermeister Matthias Stadler. Die „Wiener Zeitung“ berichtete dann im Anschluss, dass auch Stadler rot-blaue Koalitionen nicht ausschließen wolle. „Schon mit seiner Aussendung am Wochenende hat Stadler viele Fragen aufgeworfen, die immer noch unbeantwortet im Raum stehen. Die wohl einfachste lautet: Würde Matthias Stadler Ideologie und Überzeugungen für die Macht opfern? Was sagen da eigentlich die SP-Verbände in St. Pölten und in ganz Niederösterreich zur rot-blauen Linie ihres Vorsitzenden? Die Antwort von Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler, der Sozialistischen Jugend und vieler anderer kann ich mir da schon ganz gut vorstellen“, so Krammer, der klare Ansagen von Stadler verlangt.
Würde Stadler Überzeugungen für Macht opfern?
Was sagen SP-Verbände zur rot-blauen Linie ihres Vorsitzenden?
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