Der Stadtparteivorstand der Volkspartei St. Pölten hat die finalen Personalentscheidungen für den Start der neuen Arbeitsperiode im Gemeinderat getroffen. Florian Krumböck wurde bei der Sitzung als Vizebürgermeister nominiert. Ihm als Stadträte zur Seite stehen in Zukunft Mario Burger und Marion Gabler-Söllner. Sie wird in rund zwei Jahren ihr Amt als Stadträtin an Alexander Thallmeier übergeben – die Funktion des Gemeinderats wird dann wie berichtet Karl Prochaska übernehmen.
„Mein Team ist eine klare Ansage, wohin wir unsere Heimatstadt entwickeln wollen: Wir wollen den Wirtschaftsstandort und hier allen voran die Innenstadt stärken und Unternehmerinnen und Unternehmern eine starke Stimme im Stadtparlament geben – das ist Kernkompetenz von Mario Burger. Wir wollen Familien die bestmöglichen Angebote und Unterstützung von der Kinderbetreuung bis hin zur Pflege liefern – das ist Kernkompetenz von Marion Gabler-Söllner. Wir wollen unsere Stadtteile in den Fokus rücken und der Bevölkerung, allen voran der Jugend in der Stadt, Mitsprachemöglichkeiten bieten – genau dafür brennt Alexander Thallmeier. Wir wollen die Zukunft der Stadt bestmöglich planen, dabei die Lebensqualität in den Fokus rücken und mit neuen Ideen überzeugen – das ist mein ganz persönlicher Zugang und auch jener des gesamten Gemeinderatsteams“, erläutert der designierte Vizebürgermeister der Volkspartei, Florian Krumböck.
Binder-Novak will VP-Fraktion nicht angehören & wird wilde Gemeinderätin
Nicht mehr Teil der Fraktion wird zukünftig Susanne Binder-Novak sein. Aufgrund der Entscheidung des Wirtschaftsbund-Vorstandes und des Stadtparteivorstandes, sie nicht als Stadträtin zu nominieren, hat sie im persönlichen Gespräch bekanntgegeben, dass sie der neuen Fraktion nicht angehören möchte.
„Die Entscheidungen über Nominierungen für diese Ämter trifft laut Statut der Parteivorstand. Die 84 Kandidatinnen und Kandidaten haben sich diesbezüglich im Vorfeld auf ein Wahlsystem geeinigt: Wer Vorzugsstimmen im Ausmaß eines halben Mandats sammelt, kann direkt in den Gemeinderat einziehen. Der Parteivorstand entscheidet dann in weiterer Folge unabhängig von den Vorzugsstimmen über die Vergabe weiterer Gemeinderats-Mandate sowie über die Nominierung der Stadträte. Als Mitglied des Parteipräsidiums und -vorstandes hat Susanne Binder-Novak dieser Vorgehensweise zugestimmt. Sie hat dann sowohl in der Abstimmung im Wirtschaftsbund als auch bei der im Stadtparteivorstand keine Mehrheit hinter sich versammeln können, weshalb sie nicht als Stadträtin nominiert wurde. Sie hat jetzt für sich die Entscheidung getroffen, die vereinbarten Regeln nicht zu akzeptieren und die Abstimmungsergebnisse nicht zu respektieren. Ihr jetzt erfolgter Austritt tut dem Team im Gemeinderat leid, denn gemeinsam hat man in den letzten Jahren wirklich gute Kontrollarbeit geleistet“, erläutert Stadtparteigeschäftsführer Stefan Klammer.




