Eine Resolution rund um die Zukunft des Bundesheeres und der Militärmusik NÖ brachte die Volkspartei St. Pölten in der letzten Gemeinderatssitzung ein. „Die Bundesregierung, allen voran Verteidigungsminister Klug, muss die Pläne für das Heer überdenken“, so die zentrale Forderung von Vizebürgermeister Ing. Matthias Adl. „Auf Basis der Sicherheitsstrategie soll ein neuer Reformvorschlag erarbeitet werden.“ Die Resolution wurde mit den Stimmen der SPÖ abgelehnt, die sich im Vorfeld der Sitzung gegen eine gemeinsame Vorgangsweise in dieser Frage ausgesprochen hat. „Hier stand Parteipolitik im Vordergrund. Für uns war das nicht zielführend“, kommentiert Adl den SPÖ-Antrag. Militärmusik NÖ soll erhalten bleiben Eine der von BM Klug präsentierten Maßnahmen war die Schließung der Militärmusik NÖ mit ihrem Standort in St. Pölten. Von Experten wird die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme nicht zuletzt aufgrund der zivilen Bedeutung und der relativ geringen budgetären Effekte bezweifelt. „Die Militärmusik stellt nicht nur einen großen Imagegewinn für das Bundesheer, sondern auch für die Landeshauptstadt St. Pölten dar. Mit ihren Darbietungen verankert sie das Heer fest in der Bevölkerung und ist zugleich Ausbildungsstätte für tausende Musikerinnen und Musiker, die später Verantwortung in den Kapellen im gesamten Bundesland übernehmen. Eine Schließung des Standortes St. Pölten würde deshalb nicht nur das Bundesheer, sondern auch die Zivilgesellschaft treffen“, weiß der Vizebürgermeister.
Vbgm. Adl: "Bundesregierung muss Pläne für Heer überdenken"
Resolution im Gemeinderat zur Zukunft des Heeres und der Militärmusik NÖ
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