Kein gutes Zeugnis wurde der Landeshauptstadt St. Pölten vom VCÖ bei dessen Vergleich des Mobilitätsverhaltens zwischen den Landeshauptstädten ausgestellt. 56 Prozent der Wege werden demnach in St. Pölten mittels PKW zurückgelegt (Platz 7 von 8 / ohne Eisenstadt). Auch die Autoabhängigkeit ist mit 569 PKW pro 1.000 Einwohner nur noch in Klagenfurt und Eisenstadt höher. „Diese Zahlen zeigen uns, wie wichtig es ist St. Pölten weiterzudenken und dass die Ausweitung der LUP-Betriebszeiten sowie die Umsetzung des Generalverkehrskonzepts Priorität haben müssen“, urteilen der für Stadtentwicklung zuständige VP-Stadtrat MMag. Markus Krempl und VP-Landtagsabgeordnete Mag. Bettina Rausch. „Wir müssen die Einschätzung der Experten ernst nehmen und das Potential St. Pöltens ausschöpfen. Es ist und bleibt unser Ziel, dass in St. Pölten ein Leben ohne Auto möglich sein muss. Wer will, muss in der Landeshauptstadt auch ohne Auto vorankommen. Dazu bedarf es vor allem attraktiver Öffis“, so Krempl. Er denkt dabei unter anderem an Sonn- und Feiertagsverkehr, Anschlüsse für die äußeren Stadtteile, die Ausdehnung der Betriebszeiten unter der Woche oder die Möglichkeit mit einem LUP-Jahresticket das Anrufsammeltaxi gratis zu nutzen. „Gleichzeitig ist es wichtig auch andere Alternativen aufzuzeigen und als Beispiel voranzugehen. Ich bin selbst einen großen Teil der Zeit mit Rad und LUP in der Stadt unterwegs. Gerade für Wege in der Innenstadt und der näheren Umgebung ist das Rad eine perfekte Alternative“, so Rausch zu ihrem Beitrag zur Minderung des PKW-Verkehrs in St. Pölten.
LUP-Ausweitung & Verkehrskonzept-Umsetzung müssen Priorität haben
Einschätzung der Experten ernst nehmen und Potential St.Pöltens ausschöpfen.
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