Einen Schulterschluss beim Wohnbau wünscht sich Vizebürgermeister Ing. Matthias Adl. Die Volkspartei hat deshalb am Montag einen Antrag zum Thema eingebracht. Kampagne für „Wohnstadt St. Pölten“ Unter anderem forderten die Gemeinderäte der Volkspartei eine Kampagne um die „Wohnstadt St. Pölten“ zu bewerben. „Die im Antrag geforderte Werbekampagne für die „Wohnstadt St. Pölten“ soll zeigen, dass St. Pölten mehr als nur Arbeitsplatz sein kann und auch sein will. Der Zuzug von jenen, die hier arbeiten, bringt einerseits eine Entlastung auf den Straßen, andererseits auch attraktivere Angebote in Sachen Bildung und Wirtschaft“, erklärt Adl. Zwar hat St. Pölten in den letzten Jahren eine Aufwertung zum Beispiel durch die Westbahnstrecke erfahren, aber in der Bevölkerungsentwicklung habe sich das kaum niedergeschlagen. Gleichzeitig ist in den Jahren 2001 bis 2011 ein Anstieg an Einpendlern von etwa 12.000 Personen verzeichnet geworden. Maßnahmenpaket Wohnen Auch das bereits vorgestellte Maßnahmenpaket Wohnen der Volkspartei findet sich im Antrag wieder. So forderte die VP die Einrichtung eines Wohnbau-Gipfels, der in regelmäßigen Abständen die Vertreter von Wohnbauträgern und Politik an einen Tisch bringt, ein Konzept zur Errichtung neuer Gemeinde-Wohnungen, eine politische Zielsetzung für die Zahl von „jungen Wohnungen“ sowie die bauliche Nachverdichtung in der Stadt. „Um als Wohnstandort und Lebensmittelpunkt auch in Zukunft attraktiv zu sein, braucht es einen kräftigen und attraktiven Wohnungsmarkt. Dazu bedarf es einerseits einer engen Abstimmung zwischen den Wohnbauträgern und den politischen Verantwortlichen in der Landeshauptstadt. Die Stadtentwicklung und –planung soll Hand in Hand mit der Entwicklung des Wohnungsmarktes in St. Pölten gehen“, so Adl.
Vizebürgermeister Adl will Schulterschluss beim Wohnbau
VP-Antrag in der Gemeinderatssitzung
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