Die Gemeinderatswahl werde zur Richtungsentscheidung für St. Pölten, wie Florian Krumböck, Spitzenkandidat der Volkspartei zur St. Pölten-Wahl am 25. Jänner bei der Programm-Präsentation festhielt. „Bei dieser Wahl geht es um eine einfache Frage: Wollen wir ein Weiter wie bisher oder geben wir unserer Stadt endlich einen neuen Plan?“, so Krumböck. Für ihn sei klar: „Wir treten an, um die alte Politik zu beenden und neue Politik möglich zu machen.“
Krumböck fasst das Programm der Volkspartei bewusst knapp zusammen: Zuzug bremsen, Wachstum lenken, Innenstadt stärken. „St. Pölten braucht einen neuen Plan für die Zukunft – und wir liefern ihn ab.“ Der Grund dafür liege auf der Hand. „Unsere Stadt ist attraktiv. Aber Attraktivität ohne Steuerung wird zum Problem.“ Über 7.000 neue Einwohner in zehn Jahren hätten St. Pölten verbaut, verstaut und überlastet – von Schulen über Kindergärten bis zum Verkehr.
Zuzug bremsen statt Rekorde feiern
Die Volkspartei setzt bewusst auf einen Kurswechsel. „Wir wollen nicht auf Biegen und Brechen Bevölkerungsrekorde knacken, sondern die Lebensqualität sichern“, betont Krumböck. Unkontrolliertes Wachstum schade einer Stadt.
Die Forderung ist klar: „St. Pölten braucht eine Wachstumspause, um wieder Ordnung in die Entwicklung zu bringen.“ Ziel sei es, Infrastruktur nachzuziehen, Stadtteile zu schützen und Innenentwicklung vor Außenentwicklung zu stellen. „Wir wollen nicht weiter zubauen, was unsere Stadt ausmacht.“
Wachstum lenken – mit den Menschen, nicht über sie drüber
Bremsen allein reiche ihm aber nicht aus. „Wachstum muss gelenkt werden – gemeinsam mit der Bevölkerung“, so Krumböck. Herzstück dafür soll ein neues Stadtentwicklungskonzept mit echter Bürgerbeteiligung sein. „Wir erarbeiten mit den Menschen einen verbindlichen Zukunftsplan für jeden Stadtteil.“
Dabei gehe es nicht nur um Wohnbau. „Wir investieren in Kinder, Jugendliche und Bildung, nicht mehr in teure Prestigeprojekte.“ Als Beispiele nennt Krumböck einen neuen Schulcampus im Norden, eine Stadtteilgarantie für Kindergartenplätze, Jugend- und Seniorenzentren sowie solide Finanzen inklusive Schuldenbremse.
Innenstadt: Schluss mit Ideologie, zurück zum Hausverstand
Besonders deutlich wird Krumböck beim Thema Innenstadt. „So wie bisher geht es nicht weiter. Die Innenstadt muss vom Sorgenkind wieder zum Musterschüler werden.“ Die Volkspartei fordert daher einen Stopp des weiteren Stellplatzabbaus und des Promenaden-Umbaus in der derzeit geplanten Form.
„Menschen dürfen nicht ausgesperrt werden, wenn wir wollen, dass sie in die Stadt kommen“, sagt Krumböck. Komfort und Erlebnis müssten Vorrang haben. Vorgeschlagen werden unter anderem ein digitales Parkleitsystem, einheitliche Garagentarife, neue Serviceangebote für Einkäufe und Bewegung beim Leiner-Areal. „Wir schaffen eine Innenstadt, in die man gerne kommt. Nicht weil man muss, sondern weil die Stadt lebt.“
„Werbe nicht um Macht“
„Diese Wahl ist eine Richtungsentscheidung – und jede Stimme zählt“, so Krumböck. Mit einer Stimme für Team Krumböck – Volkspartei und Unabhängige könnten die St. Pöltnerinnen und St. Pöltner Zuzug bremsen, Wachstum lenken und die Innenstadt stärken. „Ich werbe nicht um Macht“, stellt Krumböck klar. „Ich werbe um Unterstützung für eine Stadtpolitik, die zuhört, plant und Verantwortung übernimmt – damit St. Pölten eine Stadt ist, in der man gut und gerne lebt.“



