„Mir geht es um eine starke Innenstadt und konkrete Lösungen. Genau die können wir liefern“, zeigt sich VP-Spitzenkandidat Florian Krumböck kurz vor der St. Pölten-Wahl überzeugt. Konkret will er die Parkplatzsituation in der Innenstadt verbessern: „Die Weichen für 80 neue Innenstadt-Parkplätze an Einkaufssamstagen sind gestellt. Der Gemeinderat kann die Nutzung zum ersten Beschluss nach der Wahl machen.“
Konkret geht es um die an Wochenenden ungenutzten Parkplätze der HTL St. Pölten. „Die Parkplätze wurden mit öffentlichen Geldern errichtet, stehen aber außerhalb der Schulzeiten leer. Ich habe daher das Gespräch mit den Bildungsverantwortlichen am Standort und im Land NÖ gesucht und das Ergebnis ist klar: Mit wenigen baulichen Adaptierungen und der Einigung über einen Beitrag zu den Erhaltungskosten, kann das Projekt noch im ersten Halbjahr umgesetzt werden“, berichtet Krumböck. Vorbild ist hier etwa die Lösung in Hartberg, wo die Parkplätze des Bundesschulzentrums für die Bundesligaspiele des dortigen Fußballvereins genutzt werden können.
St. Pölten soll Leiner-Areal übernehmen
Ein anderes Beispiel, an dem sich St. Pölten aus Sicht des VP-Spitzenkandidaten orientieren soll, ist Wiener Neustadt. St. Pölten solle das Quartiers-Projekt rund um das ehemalige Leiner-Areal ebenfalls erwerben. „Die weitere Nutzung des Leiner-Areals ist entscheidend für die Zukunft der Innenstadt. Aus diesem Grund will ich, dass die Landeshauptstadt das Projekt erwirbt und weiterentwickelt. Es geht darum, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen und nicht auf den St. Nimmerleinstag zu warten“, so Krumböck.
In einem ersten Schritt solle laut Krumböck die Leiner-Garage wieder ertüchtigt werden, um zusätzliche Stellplätze für die Innenstadt zu ermöglichen. Danach solle ein Projekt entwickelt werden, „das die Innenstadt attraktiviert und stärkt.“
„Ich meine es ernst, wenn ich sage, dass ich die Innenstadt stärken möchte. Dabei setze ich weder auf das Prinzip Hoffnung noch auf Unterschriftenlisten, sondern auf handfeste Lösungen. Ganz einfach, weil sich unsere Stadt das verdient“, so Krumböck.




