Seit Jahren streiten die Landeshauptstadt und eine Bietergemeinschaft von 24 Landwirten um die Flächen des GÜPL Völtendorf. Die Stadt, welche die Fläche um 2,54 Millionen Euro vom Bund kaufen wollte, erhielt nun nach Medienberichten einmal mehr eine Abfuhr seitens der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten. Die Stadt sei kein landwirtschaftlicher Betrieb und die Interessen der Landwirte deshalb Vorrang. SPÖ-Bürgermeister Stadler will diese Entscheidung nun erneut beim Landesverwaltungsgericht beeinspruchen. „Die Stadt soll den GÜPL-Rechtsstreit beenden“, fordert hingegen VP-Klubobmann StR Peter Krammer. „Anstatt die Millionen-Einsparung dankend hinzunehmen, will die SPÖ-Rathausführung lieber weiter mit den Landwirten prozessieren. Das ist unverantwortlich den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern gegenüber. Vor allem, wenn es genügend Punkte in der Stadt gibt, wo diese Millionen besser investiert wären“, so Krammer. Auch Bauernbund-Obmann GR Josef Brader fordert einen Schluss der Rechtsstreitigkeiten. „Die Landwirte denken hier langfristig und wollen die GÜPL-Flächen als Ersatz für einen etwaigen Bau der S34 bewirtschaften. Einer Nutzung als Naherholungsgebiet steht dennoch nichts in Weg, wenn man an die unter Naturschutz stehenden Flächen denkt, die ohnehin nicht bewirtschaftet werden können“, erklärt Brader.
Krammer & Brader: Stadt soll GÜPL-Rechtsstreit beenden
Geht es nach der VP St.Pölten, soll die Stadt auf dem GÜPL-Völtendorf verzichten und die Bietergemeinschaft der Landwirte die Flächen künftig bewirtschaften
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